Märchenblätter

Unter dem Pseudonym „EDIWA“, habe ich viele Jahre als Märchenerzählerin gearbeitet. Ich war in Schulen, Kindergärten, aber auch in Erwachsehnenkreisen ein gern gesehener Gast. Diese ehrenamtliche Tätigkeit habe ich nun aufgegeben und nehme mir mehr Zeit für meine  Malerei und PC-Graphik.
Als Märchenerzählerin habe ich auch eigene Geschichten geschrieben, für die ich Bilder mit Flower Fairies    und anderen Märchengestalten gemalt habe. Eine Kombination „Märchen & Malen“ wurde als Ferienangebot für Schüler gerne in Anspruch genommen.

Nachstehend zeige ich einige Cover meiner Märchenblätter
und gebe auch ein paar kurze Leseprobe.

Aus dem Inhalt :

Die Bachelfen

Hier am Bach ist die kleine Elfe Ingelore zu Hause.
Sie kann sich gar nicht vorstellen, dass sie irgendwo anders leben könnte. Ihre Mutter erzählte oft, wie anstrengend es ist, im Wald oder auf einer großen Wiese zu leben. Die Bachelfen brauchen ihr kühles Nass, das Plätschern des Baches und das Spiel mit Schmetterlingen und Libellen.
Ingeborg kümmert sich um die Wasserpflanzen, um Schilf, Binsen und Trollblumen und verbringt viel Zeit auf ihrem Lieblingsplatz, von dem aus sie alles übersehen kann. Am Abend kommen die Gespielinnen, die ebenfalls am Bach wohnen um gemeinsam fröhliche Feste zu feiern, bis sie weit nach Mitternacht vom Mond ermahnt werden, schlafen zu gehen.

Aus dem Inhalt :

Im Edelsteingarten

So einen schönen Garten, in dem die herrlichsten Blumen zwischen edlen Steinen blühen, kann man nur in der Fantasy erleben. Doch es gibt ihn. Er gehört Larissas Vater, dem Elfenfürsten Byrill. Auf einem  Höhenrücken oberhalb des Bintals, steht das prachtvolle Schlösschen, das ganz aus Bergkristallen erbaut wurde. Für das menschliche Auge ist es sehr klein, aber für die Feenwelt ist es ein absolut prächtiger Bau, zu dem ein Garten in auserlesener Schönheit gehört.
Hier weilt zur Zeit Larissa. Sie hat sich zusammen mit ihrem Freund Opalis auf den Weg gemacht........

Aus dem Inhalt:

Im Margariten-Garten

Es ist manchmal recht langweilig im Margaritengarten.
Obwohl Marga und Rita ihre weißen Blumen lieben, sie hegen und pflegen, ist ihre Sehnsucht sehr groß, blühende Wiesen mit  roten Mohnblumen, violetten Lupinen, Löwenzahn und blauen Glockenblumen zu sehen. Immer dann, wenn Schmetterlinge von dieser blühenden Pracht erzählen, wird ihnen schwer ums Herz und sie beschließen, es einmal zu wagen. Ein kleines Abenteuer beginnt, denn. . . . . . . .

Aus dem Inhalt:

The Strawberry Fairy

Die kleinen Erdbeer-Elfen, vielen auch als Strawberry Fairys bekannt, leben in schönen, sonnendurchfluteten Lichtungen im Wald. Sie werden von allen, die ihr Zuhause im nahen Wiesental haben, geliebt und heiß begehrt. Egal ob es Grillen und Ameisen sind, Schmetterlinge, dicke Hummeln oder Marienkäfer, sie alle lieben die Geschenke, die die Elfen aus dem Wald zu jedem Fest mitbringen. Und Feste gibt es, wenn die Sonne untergeht, fast an jedem Abend.

Aus allen Richtungen fliegen die Blumenelfen herbei. Bunte Blütenblätter dienen als Sitzkissen und viele Leckereien zieren die dicken Pilze, die sich gerne als kleine Tischchen zur Verfügung stellen. Liebesperlen, kleine Mohnkügelchen in Honig getaucht und schillernde Tautropen in blauen Blumenkelchen werden serviert. Doch alles übertreffend sind die Walderdbeeren, die in Blätterkörbchen liebevoll von den Erdbeer-Elfen herbeigetragen werden.

Fröhlich geht es bei diesen Festen zu. Wenn die Menschen ganz stille sind, können sie oft bei mondhellen Nächten das silberhelle Lachen und die Lieder der Elfen hören, wenn der Wind leise über das Wiesental streift und die blühenden Gräser zum Klingen bringt. Hört nur ! aber pssst, ganz stille sein.

Aus dem Inhalt

Die kleine Wegwarte

Zu den weniger anspruchsvollen Wiesenblumen gehören die kleinen bescheidenen Wegwarte, die zumeist ein karges Leben am Wegesrand führen. Sie sind aber nicht unglücklich darüber, sondern erfreuen durch ihre strahlend blauen Blüten. Das genügt ihnen und stolz recken sie sich der Sonne entgegen.
Viele kleine Flower Fairies haben sich diesen Blumen angepasst und den Farbton für ihre Mützchen und Röckchen gewählt. und selbst die Schuhe harmonieren im gleichen Farbenspiel. Und weil auch die Flügelchen zartblau leuchten, sind die Fairies am Wegesrand kaum zu erkennen.

Der kleine Johannes fährt jeden Tag durchs Wiesental zur Schule. Es ist nur ein kleiner ausgetretener Pfad, aber er ist bedeutend kürzer als der Weg auf der stark befahrenen Landstraße. Johannes liebt die Blumen, auch die kleinen Wegwarte. Und so hat er einmal einen besonders großen Zweig mit vielen blaublühenden Sternen gepflückt und ihn der Lehrerin mitgebracht. Sie hat sich natürlich mächtig gefreut und die Gelegenheit genutzt, den Kindern die Geschichte von der kleinen Wegwarte zu erzählen. Und die geht so . . . . . .